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2002 |
| Sommerbiwak
2002 der RK 19 / RK 31 |
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Sie trugen seltsame Gewänder
und irrten planlos umher... Nein, keine Sorge, ich fange
hier jetzt nicht das Rezitieren aus der Bibel an - aber unter diesem
Motto stand offensichtlich unser diesjähriges Biwak. Durchgeführt
wurde eine Übung zur Thematik "Spähtrupp bei Nacht"
mit anschließendem Feuerüberfall. Es wurde in zwei Gruppen
zu je ca. 7 Mann in einem Abstand von 45 min gestartet. Ziel war eine
wenige Kilometer entfernt liegende feindliche Raketenstellung, die
ausgekundschaftet und bei günstiger Gelegenheit auch ausgeschaltet
werden sollte. Nachdem die erste Gruppe losmarschiert war, machte
sich auch die zweite Gruppe auf den Weg und es gelang dieser auch
nach mehreren Anläufen und einer geraumen Zeit, das Lager zu
verlassen. Doch dann kam die Erkenntnis: Nachts ist es dunkler als
draußen! Und so kam es dann, dann man sich bereits nach wenigen
Minuten verlaufen hatte! Man stolperte also stundenlang durch den
Wald, philosophierte still vor sich hin, was man hier denn nun eigentlich
tat, dachte ein wenig wehmütig an die Couch zu Hause, lauschte
den Wildschweinen und konnte schließlich vernehmen, wie manche
Kameraden der anderen Gruppe ihre Geräuschtarnung ein wenig vernachlässigten
("So eine Sch..." hallte es lautstark durch den nächtlichen
Wald). Nachdem sich die beiden Trupps unfreiwillig mehrfach über
den Weg gelaufen sind (wirklich ein Kunststück bei der Weite
des Areals!), konnte die feindliche Stellung schließlich ausgemacht
und der Überfall erfolgreich durchgeführt werden. Auf dem
Rückmarsch galt es dann noch, einen feindlichen Sicherungsposten
auszuschalten, was auch einwandfrei glückte. Der Heimmarsch gestaltete
sich dann relativ problemlos und man war gegen 6:00 Uhr morgens wieder
im Lager. Und wenn ihr in den Wäldern von Staumühle einen
einsamen Soldaten umherirren seht, so ist dies vermutlich der "Lagerkommandant",
der immer noch die Brücke sucht .... ;-) |
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