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Bildergalerie 2003

Sommerbiwak 2003 der RK 19 / RK 31
         
Unser diesjähriges Sommerbiwak fand in Staumühle vom 26.09. - 28.09. statt. Auch wenn sich die Anreise diesmal ein wenig diffizil gestaltete (Sperrung der Panzerringstraße für Zivilfahrzeuge und anschließend aufgrund zweier schwerer Unfälle sogar Totalsperung), fanden sich doch wieder zahlreicheTeilnehmer ein.
         
 
 
         
 
 
         
Zunächst bestand die Möglichkeit am "Ausbildungsgerät Schießsimulator für Handfeuerwaffen / Panzerabwehrwaffen" (kurz: AGSHP) seine individuelle Treffsicherheit zu trainieren sowie ein Gefechtsschießen in verschiedenen Situationen durchzuführen. Eine Gruppe bestand jeweils aus zwei G36-, einem MG- und einem Panzerfaustschützen.
         
 
   
         
Nach Rückkehr auf den Biwakplatz wurden umgehend die Alarmposten und Streifen für die Nacht eingeteilt. Es galt, unsere Fernmeldestellung sowohl gegen feindliche Truppen als auch gegen infiltrierende Terroristen zu schützen. Unter Leitung von Fw. Uthmann gelang es dem feindlichen Spähtrupp sämtliche Stellungen unbemerkt auszuspionieren. Der eigentliche Angriff erfolgte dann gegen halb zwei in der Nacht. Der feindliche Angriff konnte unter der Leitung von StUffz Kriegel erfolgreich abgeschmettert werden. Dem Suizid-Attentäter gelang es im Kampfgetümmel jedoch, sich zunächst unbemerkt heranzuschleichen und durch einen Sprint die letzten Meter bis zur Stellung zu durchbrechen, wo er dann seine tödliche Fracht zündete.
         
         
Nach einer ausführlichen Analyse der nächtlichen Ereignisse, ging es dann für die Schießmannschaft zum Heidesiedler-Pokalschießen auf die Standortschießanlage nach Augustdorf. Dieses Schießen für Zivilisten mit besonderer Einladung dient primär der Öffentlichkeitsarbeit. Geschossen wurde die Uzi stehend freihändig 9 Schuß auf 25m und das G36 liegend aufgelegt 9 Schuß auf 200m. Die besten ihrer Kategorie wurden bei der anschließenden Siegerehrung mit einem Pokal bedacht.
         
Während des Schießend fand auf dem Biwakgelände die Survivalausbildung von OFw Stuckmann statt. Thematik war diesmal Fallenbau und Konstruktion von Auslösern.
         
Zum Abschluß wurde dann noch ein Stationsparkour aufgebaut, den es in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen galt. Die Stationen im einzelnen: gleitende Hindernisunterquerung, gefechtsmäßige Bergung von Verwundeten, Zeltaufbau und Handgranatenzielwurf. Die Bahn wurde in Zweierteams überquert, wobei die drei besten Teams jeweils mit einem Preis bedacht wurden.
         
 
 
         
Nach Beendigung der militärischen Ausbildung begann dann das freudige Warten auf das Spanferkel, welches sich dann jedoch als "ausgewachsene Sau" rausstellte. Bei Lagerfeuer und Bier wurde dann gefuttert bis keiner mehr konnte und dennoch waren am nächsten Morgen noch etliche Kilo besten Fleisches vorhanden. Also schnell das Lagerfeuer wieder angefacht und auf zum Frühstück - es half nichts! Das Schwein hatte uns geschafft: es war immer noch reichlich übrig! So wurde dann neben den Resten auch unser Material wieder eingepackt und im RK-Heim eingelagert (nur das Material versteht sich).
         
 
 
         
 
 
         
         

Fazit: Alles in allem nicht nur ein sehr gelungenes Biwak wie jedes Jahr, sondern eines der besten, was wir jemals miterleben durften.